Heinz baut

Fr. 2.8.2013, 16 – 20 Uhr, Oberstadt – Schmiedengasse

Montageperformance der Skulptur ‚Turm‘ von Julian Bellini

www.traberproduktion.ch

Eine himmlische Sonderbohrung nach Erkenntnis

Im Freien oder in einem hohen Raum liegt ein Sack aus dem das Ende eines 8 mm dicken Flachsseils hängt. Drumherum liegen kreuz und quer 47 Eschenstangen von 3 m Länge und 45 mm Dicke. Drei weitere Stangen, in ihrer Mitte mit einem Flachsseil zusammengebunden und zum Dreibein gespreizt, erheben sich mitten im Stangenkreuzundquer über dem Sack.

Zäh und flink lässt Heinz Stangen und Seile als Bauwerk in den Himmel wachsen. Immer wieder prüft, analysiert und beweist er mit Einsatz seines Körpers die Stabilität des Turms.

Was bleibt, wenn Heinz nach 3-4 Stunden den Boden wieder betritt und weggeht, ist ein Haufen Seile und die zusammengestellten Stangen, die jetzt an einen Heinzen erinnern.

Die Form ist jedesmal anders. Wenn eines Tages der endgültige Turm gebaut ist, wird Heinz ihn nach oben hin verlassen.